"Change Story" - einfach erzählt
- VMPartner, Frank Pongé

- 19. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 21. Apr.
Woraus besteht eine überzeugende "Veränderungs-Story"?
Schritt 1: Ist-Zustand
Eine gelungene Veränderungs-Story startet mit einer klaren und wiedererkennbaren Schilderung der aktuellen Lage.
Sie erklärt zunächst, warum Veränderung "Not-wendig" ist: "Wir müssen weg von ...".
Schritt 2: Soll-Zustand
Dann beschreibt die Story anschaulich das Ziel, das gemeinsam erreicht werden soll, kurz – die Vision: "Wir wollen hin zu ...".
Wichtig ist hier, die Vorteile für die Organisation und zugleich für alle Beteiligten zu verdeutlichen.
Schritt 3: Der Weg von Ist zum Soll
Schließlich wird mitgeteilt, was wann geschehen wird und welche Möglichkeiten einer aktiven Mitwirkung bestehen. Die Beteiligten sollen die geplante Veränderung als Chance begreifen und zu ihrer eigenen Sache machen.
Emotional und ehrlich
Die Erzählung sollte authentisch, nachvollziehbar und "dosiert emotional" sein, um Verständnis, Identifikation und Aufbruchstimmung zu erzeugen. Die Change Story nimmt mögliche Ängste und Bedenken ernst – formuliert diese idealerweise bereits früh ("front loading") – und zeigt auf, das/wie zu erwartende Probleme oder Irritationen vereint bewältigt werden.
Passende Beispiele: die "Story in der Story"
Konkrete Beispiele oder Erfolge aus ähnlichen Situationen – oder vergleichbaren Organisationen – machen die Change Story greifbar und glaubhaft.
Auf jeden kommt es an
Eine gutes Change-Narrativ betont mehrfach die Bedeutung jedes Einzelnen für den Veränderungserfolg, lädt darum zur aktiven Mitwirkung ein. Die Change Story gibt persönliche Zuversicht und schafft Motivation für den "Weg nach vorn".
Einfach und einladend
Allgemeinverständliche Sprache (ohne Durchhalteparolen und Marketingphrasen) sorgt schließlich dafür, dass die Botschaft überall ankommt. Das Ende der Change Story markiert ein positives Bild der gemeinsamen Zukunft: "Lust auf Neues" entsteht.




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